PPP-Stipendium

Das Parlamentarische Patenschafts Programm (kurz PPP) ist ein Austausch organisiert vom deutschen Bundestag. Dabei werden die Schüler als „Botschafter“ in die USA geschickt. Dort wird es ihre Aufgabe sein, die deutsche Kultur den Amerikanern näher zu bringen. Das Ganze wird durch ein Vollstipendium finanziert. Doch bis in die USA ist es ein weiter Weg.

Denn:

Zuerst muss die schriftliche Bewerbung per Post eingereicht werden. Danach bekommt man ziemlich schnell eine Einladung zu einem Auswahlgespräch. Ich hatte meins am 19. November. Dort mussten wir zuerst einen Test über Deutschland schreiben. Die Fragen gingen über alle Bereiche weg, wie zum Beispiel über die Anzahl der Bundesländer bis zu einzelnen Politikern. Danch wurde ein Englisch Test geschrieben. Bei diesem wurde das Hör- und Leseverstehen getestet. Nach dem Test fingen wir mit Diskussionsrunden an. Mein Tipp, bringt euch so gut wie möglich ein und diskutiert einfach mit. Der Tag endete mit Einzelgesprächen.

Nach dem Auswahltag wählten die Betreuer 3 der Bewerber aus. Diese werden  dem Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises vorgelegt. Dieser entscheidet welcher der drei übrigen Bewerber nun in die USA gehen darf. Doch auch wenn man das Stipendium hat ist es noch nicht vorbei. Man muss eine Online-Bewerbung ausfüllen, welche einen Brief beinhaltet, der an die Gastfamilien gerichtet ist. Anhand dieser Unterlagen suchen sich die Gastfamilien ihre Gastschüler aus. Das kann bis vor dem Abflug im August oder September dauern.

Nachdem man dann ausgewählt wurde (kann bis Ende Januar- Mitte Februar dauern) kam die Einladung zur Vorbereitungswoche. Diese fand bei mir erstmalig in Berlin statt, doch Zeit zum Sightseeing blieb nicht, denn das Programm dauerte bis 20 Uhr (wir hatten zwar Pausen, die waren aber nicht lang genug). Doch während dieser Woche lernt man viele nette Leute kennen und trifft diese am Ende des Auslandjahres in Washington D.C. wieder.