Die ersten Wochen

Ich bin jetzt seit ungefähr drei Wochen in den USA. Es tut mir leid, dass ich mich solange nicht gemeldet habe. Aber das war nicht möglich, da ich mit meiner Gastfamilie an einem See war. Meine Gastfamilie hat dort ein schönes Haus, aber kaum eine Verbindung zur Außenwelt.

Doch ich möchte mal am Anfang anfangen. Ich bin am 10 August in den USA angekommen, jedoch nicht bei meiner Gastfamilie, denn ich hatte noch ein Arrival Camp mit anderen Austauschschülern aus meiner Region. Doch da hin zukommen hat vom Flughafen nochmal 8 Stunden gedauert. Wir hatten jedoch schon nach einem achteinhalb stündigen Flug keine Lust mehr und waren nach 3 Stunden warten müde. Aber wir konnten auf der Busfahrt zum Camp ein wenig schlafen. Am nächsten Tag hatten wir das Camp, in dem wir noch mal die Regeln und angewohneiten der Amerikaner besprochen haben. Dann wurde ich auch schon von meiner Gastfamilie abgeholt. Beim ersten Treffen waren alle noch ein wenig zurückhaltend, aber meine Familie hat sich als sehr nett herausgestellt. Auf dem weg zu deren Haus am See (der see heißt lake Namakagon)  sind wir noch zwei der Kinder(die schon längere Zeit ausgezogen sind) besuchen gefahren, die leidern nicht wirklich in der Nähe wohnen, weshalb wir erst um Mitternacht angekommen sind. Danach habe ich erst mal 13 Stunden meinen Jetlag ausgeschlafen, denn ich habe im Arrival Camp nicht gut geschlafen.

Die erste Woche war sehr entspannt, denn ich hatte nicht viel zu tun außer Fernseh zu gucken und lange zu schlafen. Aber meine Gastfamilie hat mich auch sehr vielen Leuten vorgestellt. Aber da man in meiner gegen eine halbe Stunde nach Mellen fährt und von Mellen irgendwo anders hin nochmal eine halbe Stunde fährt ist man mal ganz schnell den ganzen Tag unterwegs. Am Wochenende kamen dann noch die Enkelkinder und ganz viel anderer Besuch. Da einige Freunde meiner Familie auch da waren und ein sehr schnelles Boot haben, konnten sie mich zum tuben überreden. Tuben ist wenn man sich auf einem Ring von besagtem Boot ziehen lassen und es macht einfach nur Spaß. Deshalb waren wir auch 5 Stunden auf dem See am tuben. Am nächsten Tag ging das ungefähr genauso.

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In der zweiten Woche habe ich mit dem Football spielen angefangen. Ich durfte/konnte noch nicht viel mitmachen, weil ich neu war, aber das training hat einem so halb aus seinem ferienschlaf des Nichtstuns herausgerissen. Denn man hat es sich gerade gemütlich gemacht, da muss man auch schon los zum Training. Der Weg zum Training dauerte aber nochmal eine halbe stunde, weil wir vom See nach Mellen mussten. Inder zweiten Woche ist aber sonst nicht viel passiert, das wochende war jedoch spannender. Denn nach einem Football spiel bei dem ich noch nicht mitgespielt habe, bin ich mit einem Gastschüler aus Italien und seiner Familie nach Mount Rushmore gefahren. Es war zwar eine sehr lange fahrt, aber es hat sich gelohnt. Nicht nur weil ich Mount Rushmore gesehen habe, sondern weil wir auf dem Rückweg in Minneapolis für eine Nacht gehalten haben und am nächsten Tag noch kurz in der Mall of America waren.

Die dritte Woche war die letzte freie Woche in der ich den anderen beim Football mal gezeigt habe wie man kickt. Denn ich muss sagen die wissen zwar in allen Sportarten ihre Hände zu nutzen, aber mit ihren Füßen wissen die nur wie sie laufen können. Deshalb bin ich nun der Kicker im Football team. Ich hatte sonst eigentlich nur Training und nichts zu tun aber am Wochenende sind wir dann umgezogen nach Mellen. Meine Familie ist nach Michigan gefahren aufgrund der Kirche. Denn denen ist die Kirche sehr wichtig und das ganze Wochenende war dort Kirche. Ich bin in Mellen geblieben denn meine Gastmutter dachte es würde mir keinen Spaß machen, womit sie wahrscheinlich recht hatte. Das ich ein Football spiel hatte war ein anderer Grund. Ich war das Wochenende dann wieder bei der Familie mit dem Gastschüler aus Italien. Das hört sich jetzt so an als wäre das schrecklich gewesen, aber es war voll cool und wir waren auch auf einer Kirmes.

Ich habe in den USA schon viele unterschiedliche Dinge entdeckt, wie zum Beispiel das es sich einfach anders anfühlt hier zu leben. Denn die amerikaner haben andere Einheiten und die gegend ist anders als zuhause. Denn hier hat man nur Bäume bis zur nächsten Stadt, deshalb fühlt sich eine halbe Stunde wie eine Stunde an. Außerdem ist es zurzeit komisch, denn ich denke halb Englisch und halb Deutsch und das verwirrt mich ein wenig. Ich sitzte gerade hier und freue mich natürlich auf die Schule morgen. Mein Stundenplan ist entspannt ich habe normale Fächer wie Englisch, Geschichte, Biologie und Mathe , aber ich habe auch Consumer Finance, Wood shop, Metal shop und die letzte Stunde ist für die älteren eine Stunde zum Hausaufgaben machen oder wenn die Lehrerin die uns betreut was zu besprechen hat, dann machen wir das in dieser Stunde. Wood und Metal Shop sind klassen ind denen man was aus den entsprechenden Materialien was baut, aus Holz zum Beispiel einen Stuhl. Consumer Finance ist eine Klasse für das spätere Leben. Man bespricht Sachen wie Geld anlegen und verwalten oder in was man sein Geld investiert.

Das wars erst mal soweit von mir und ich werde mich nächste Woche wieder melden.

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